Good bye England

Nun nähert sich mein Englandaufenthalt mit Lichtgeschwindigeit dem Ende zu. Zumindest fühlt es sich so an. Kann gar nicht glauben, dass ich nun fast 8 Monate auf dieser Insel verbracht habe. Am Wochende hat Penny nocheinmal alles aus ihren Kochkünsten herausgeholt und uns allen, Gorden, John, sich selbst und mich, mit einem super Menü beglückt. War schon so eine art Abschiedsessen, da Gorden, der andere Keramiker aus Deutschland, der dieletzten 6 Wochen auch mit bei Penny gearbeitet hat, uns heute verlassen hat um noch einen weiteren Monat in Sankt Ives in der Leach Pottery zu arbeiten und ich meine letzte Woche zusammen mit John in Plymouth verbracht habe.

Übrigends es gibt wieder neue Arbeiten von mir zu sehen, falls es euch noch nicht aufgefallen ist.In den letzten knapp zwei Monaten hatte ich ja ein sehr kontrastreiches und abwechslungsreiches Programm, was ich sehr genossen habe. Hatte sehr viel Spaß sowohl mit John,

John in seiner "miniatur-Werkstatt"

John in seiner "miniatur-Werkstatt"

als auch zusammen mit Penny und Gorden.Gorden, Frauke, Penny

Wiedereinmal habe ich sehr viel dazugelernt und mein Erfahrungsbereich mit verschiedenen Arbeitsmethoden und verschiedenen Tonenwächst und wächst.

Letztes Wochenende zum Beispiel habe ich Nic Collins, der bei Penny um die Ecke wohnt bei seinem Holzbrand geholfen. Einem Anagama (Einkammerofen) der von Donnerstag bis Sonntag abend mit Holz gefeuert wurde. Hatte am Freitag und Samstag jeweils die Nachtschichten von 22:00 bis 2:00 Uhr zusammen mit einer jungen Schwedin was uns beiden zusammen sehr viel Spaß machte. Um bei solch einen Holzbrand mitzuhelfen ist wirklich fastzinierend und das das Spielen mit dem Feuer fesselt ist auch keine Frage, doch ob ich bereit wäre, neben der schon so vielen Arbeit Pötte herzustellen auch nochmal das doppelte an Arbeit in Holz hacken, stapeln und organisieren und dann noch 5-6 mal pro Jahr vier Tage und drei Nächte durchzubrennen, weiß ich nicht. Naja solch ein Anagama ist jedoch auch extrem und ich bin schon sehr gespannt darauf wie das in Italien werden wird, da ich dort ja auch zu einen Paar gehen werde, die im Holzbrand brennen.

Habe jedenfalls auch an dem ruhigen und intensiven Arbeiten mit Ton und Farbe sehr viel Spaß gehabt. Wie ihr nun vielleicht seht ist Keramik einfach so verdammt vielseitig und faszinierend das man davon gar nicht gelangweilt sein kann.

Am Freitag jedoch werde ich mich wieder in mein Auto begeben was meine Anwesenheit sicherlich schon sehr vermisst. Werde mich auf dem Weg zu Fähre nach Harwich begeben, Margaret und ihrer Familie nocheinmal einen Besuch erstatten, da sie direkt auf dem Weg liegt und am Samstag morgen die Fähre zurück nach Holland nehmen. Man sieht sich also dort…

letzte Eindrücke

letzte Eindrücke

cream tea

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mhmm...

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